Meine Reisen

Ich liebe das Reisen und bin sehr gern unterwegs. Egal, ob nah oder fern, für Tage oder Wochen, mit Familie oder ohne (naja, das "ohne Familie" klappt nicht so richtig, weil irgendwie immer alle mitkommen wollen) aber das ist auch ok so. Ich denke, das liegt bei uns wohl in den Genen!

Ich liebe den Kontrast, das heißt, den Strand und das Meer, aber auch die Berge und den Schnee find´ ich toll. Obwohl ich dazu erläutern muß, dass mir Kälte ganz schön schnell zu schaffen macht. Ich bin eine totale Frostbeule, ja sogar eine richtige Memme, was das angeht. Im Schnee muß ich echt aufpassen, dass ich nicht gleich irgendwo festfriere oder mir sogar irgenwelche Körperteile absterben. Auch jetzt, wo ich in Deutschland lebe, habe ich schwer zu kämpfen. Wenn die Leute hier bei 20 Grad ihre kurzen Klamotten aus den Schränken holen, bin ich noch schwer mit Stiefel und fetter Jacke bewaffnet. Ich bin nun mal ein Sonnenkind und fühle mich bei 30 Grad im Schatten erst richtig  wohl. Das war mitunter auch ein Grund, weshalb ich damals Spanien als Domizil wählte und nicht Alaska!

Ein weiteres, großes Hobby von mir, ist das Fotografieren und wenn ich unterwegs bin, habe ich immer meine Kamera dabei. Ich liebe die Natur und fotografiere dabei eigentlich alles, was mir vor die Linse kommt. Du darfst also gespannt sein ...

COSTA DE AZAHAR

València 

València ist nach Madrid und Barcelona, die drittgrößte Stadt Spaniens. Sie liegt an der Costa de Azahar, das übersetzt, die Orangenblütenküste, heißt. Hier erstrecken sich die Orangenplantagen kilometerlang und im Frühjahr kann man sie förmlich riechen, wenn man mit dem Auto auf der Landstraße entlangfährt. 

València galt damals als ungrüne Stadt, aber das änderte der katalanische Architekt, Ricardo Bofill, der den "Parc de Turia" baute. In den 50er Jahren richtete nämlich der Fluß Turia (der durch die Stadtmitte floß) verheerende Überschwemmungen an, so dass man ihn aus der Stadt herausverlegte. Aus dem trockengelegten Flußbett entstand so eine riesengroße Grünfläche, die die Stadt wunderschön aussehen lässt. Mir gefällt València besonders gut, vor allem mag ich die Altstadt, mit ihren vielen kleinen Gässchen, Sehenswürdigkeiten und den unzähligen Cafés.

Die Markthalle "El Mercado Central" wurde 1914 im pompösen Jugendstil erbaut. Er ist einer der ältesten und größten Märkte in Europa. Hier findet jeder was zu naschen, vor allem kann man viele mediterrane Gewüze kaufen.

Mitten in der Altstadt, auf dem Plaza de la Virgen (der Jungfrauenplatz) befindet sich die Kathedrale  "Catedral de la Santa Maria". Sie ist, wie der Name schon sagt, der heiligen Maria gewidmet.

Die "Basílica Virgen de los Desemparados" steht direkt neben der Kathedrale auf dem Plaza de las Virgen in der Altstadt von Valèncía.

Der Glockenturm "El Micalet" ist durch seinen achteckigen Bau gut erkennbar. Er wurde im 14. Jahrhundert an der Stelle eines älteren Turmes gebaut. Seine Höhe beträgt 51 Meter.

Hier sind die "Torres Serranos", die für Besucher zugänglich sind. Von ihnen hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Woher der Name stammt ist nicht ganz deutlich. Er könnte vom Volk, den sogenannten Serranos stammen, oder einer reichen Familie, die damals dort in der Straße gelebt haben soll.

Hier bin ich im "Museu de los Gigantes". Diese Figuren werden von Erwachsenen und auch Kindern bei Festen und Prozessionen getragen. Sie gehören zur spanischen und katalanischen Tradition.

In der Stadt der Kunst und Wissenschaft "La Cuidad de las Artes y de as Ciencias" befinden sich ein riesiges 3D Kino, das Aquarium (das größte Europas) und das Wissenschaftsmuseum. 

Der Hauptbahnhof "Estación del Norte" wurde 1917 eröffnet und ist ebenfalls, wie die Markthalle, im Jugenstil erbaut worden. Wenn man hier steht, ist es, als würde die Zeit stehenbleiben. 

Die Stierkampfarena "Plaza de Toros Valencia".

Der Hafen von València ist zwar schön angelegt, aber erstaunlicherweise ziemlich klein für so eine große Stadt. Es gibt weder Geschäfte, noch irgendwelche anderen Attraktionen hier. Auch wie man es von anderen Häfen kennt, gibt es hier keine Restaurants direkt Vorort. 

Das ist "Playa de las Arenas", einer der drei Strände in Valencia. An der Strandpromenade befinden sich viele Fischrestaurants, Hotels und Clubs. Der weiße Sandstrand bietet genug Platz zum Sonnenbaden und Burgenbauen, aber er ist auch bekannt für seine nächtlichen Strandparties.

COSTA BRAVA

Tossa de Mar

Ein Highlight der Costa Brava ist auf jeden Fall Tossa de Mar. Mit seinem historischen Altstadtkern und der schönen Festung ist er ein vielbesuchter Ort. Tossa liegt in einer Bucht zwischen steil abfallenden Felsenklippen am Mittelmeer, in der Provinz von Girona und Comarca de la Selva. Hier gibt es zahlreiche schöne Restaurants, in denen man kulinarisch voll auf seine Kosten kommt. Gerichte aus der Region, wie Botifarra oder Pá amb tomaquet sind hier sehr empfehlenswert. Ich liebe die mediterrane Küche und genieße auch gern die katalanischen Gerichte. Oft sind sie einfach und schnell zubereitet, ohne viel Schnick-Schnack drumherum. In den meisten Restaurants gibt es kurzgebratenes Fleisch oder Fisch auf der "Planxa" - so bezeichnet man den Grill oder die Grillpfanne und dann isst man frischen Salat dazu. Salat wird übrigens niemals in einem Dressing ertränkt, sondern einfach naturell gereicht. Dazu gibt es dann Pfeffer, Salz, Essig und ein gutes Olivenöl.

Cala Salions 

Dieser urige Ort ist ein absoluter Geheimtip in der Provinz von Girona. Zwischen Bergen und Meer, in einem tiefen Tal, befindet sich dieses katalanische Dorf, indem es nur ein Restaurant und einen kleinen Tante Emma Laden gibt. In jedem Jahr versuche ich einmal dorthinzufahren, um einfach die Natur und Stille zu genießen. Im Hochsommer (vor allem wenn die Spanier ihren Urlaub machen)  ist es auf jeden Fall ratsam, nicht unbedingt im August hinzufahren. Auch an den Wochenenden ist die kleine Bucht ziemlich heiß begehrt und gut besucht. Unter der Woche dagegen ist es nicht all zu voll und man kann das Leben dort so richtig genießen. Früher konnte man auch bequem mit dem Auto in den Ort fahren und unten parken, das ist leider seit einigen Jahren (im Sommer) nicht mehr möglich. Es sei denn, man besitzt in Cala Saions eine Ferienwohnung oder man hat gute Beziehungen zur Security, so wie ich, ha, ha... Das einfachste ist aber, man parkt oben an der Hauptstraße und läuft den Weg hinunter bis zur Bucht, dafür benötigt man ca. 20 Minuten. Dann kommt man direkt zu einem kleinen Strand, mit feinem, roten Sand. Natürlich kann man es sich dort gemütlich machen und das Meer genießen, aber mein Geheimtipp befindet sich praktisch hinter diesem Strand!!! Das heißt, man klettert über die Felsen, auch teilweise stapft man dabei durchs Meer, bis zu einer Hängebrücke. Danach sind es noch ein paar Minuten bis ans Ziel und da ist es einfach meeeeeegaaaaaaa!!!

Das ist die Bucht von Cala Salions, die für alle Besucher zugänglich ist. Hier kann man bis zu einer Plattform hinausschwimmen oder mit dem Boot auf´s Meer fahren. Im Hochsommer wird der Strand, vor allem an den Wochenenden, überwiegend von Einheimischen besucht. Um dorthin zu gelangen, muss man durch viele steile Kurven entlang der bergischen Küstenstraße fahren. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache!

Diese schmale Brücke führt zu einer wunderschönen Bucht, die sich in den Felsen versteckt. Das Meer ist richtig türkis und klar, so dass man direkt hineinspringen möchte. Überall kann man Fischschwärme sehen und obwohl es hier im Sommer richtig heiß ist, hat das Wasser keine besonders hohe Temperatur.  

Das Wasser ist glasklar und es macht richtig viel Spaß hier schwimmen zu gehen. Auch durch die ins Meer ragenden Steilfelsen bietet diese Bucht ideale Sprungmöglichkeiten. Unsere Kids sind schon von klein auf in den Felsen herumgeklettert und von ihnen ins Wasser gesprungen.

Über diese Felsen muss man klettern, um an die versteckte Bucht zu gelangen und das ist gar nicht so einfach, vor allem dann nicht, wenn man mit Proviant und Angelsachen beladen ist, wie ich!

Calella de Palafrugell

Ein weiterer Ort, den ich dir vorstellen möchte, ist Calella de Palafrugell. Er zählt zu den schönsten an der Costa Brava und exestiert seit dem Jahre 988. Damals hatte er noch den Namen "Palau Frugell". Mit seinen vielen idyllischen Buchten und glasklarem Wasser lädt er jeden Besucher zum Baden ein. Mich hat er definitiv beeindruckt und ich würde jederzeit wieder dorthin fahren. Das besondere ist, dass der Ort seinen Charme behalten hat und an ein altes Fischerdorf erinnert. Dank der hartnäckigen Einwohner, die sich damals dem Massentourismus zur Wehr setzten und gegen riesige "Bettenburgen" auf die Barrikaden gingen, wurden hier keine Hotelklötze ans Meer gebaut. Meiner Meinung nach, absolut richtig, denn was ist denn schöner, als die Natur so betrachten zu können, wie sie nun mal ist? Leider gibt es an der Küste schließlich genug andere Orte, die zugebaut worden sind. In Calella de Palafrugell kann man über den sogenannten "Cami de Ronda", zu deutsch einem Rundgang, gemütlich viele Kilometer durch Pinien- und Kiefernwäldern, oberhalb der Steilküste, entlang spazieren und von einer Bucht in die nächste gelangen. Genau das habe ich auch gemacht und dabei wunderschöne Fotos geschossen.

Ganz schön bergisch dieses Dörfchen! Die meisten Gassen sind einfach nur zu Fuß zu erreichen und dazu muss man schon ein paar Stufen hoch und herunter laufen!

Dies ist einer der Strände von Calella de Palafrugell. Von hier aus kann man in einer ca. 35 minütigen Küstenwanderung an alle weiteren Buchten gelangen. Da dieser Strand der zentralste ist, wird er dementsprechend viel besucht. Ich bin hier nur an der Promendade entlang spaziert und habe die tollen Restaurants und Cafés besucht. Zum Sonnenbaden und Schwimmen bin ich den "Cami de Ronda" gegangen und das hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Ich hatte das Auto ziemlich weit oben am Botanischen Garten geparkt und bin dann über eine Treppe hinunter an diese Bucht gelangt. Das Wasser hier ist wirklich wunderbar türkis und kristallklar. Ich habe mich direkt in diese kleine Bucht schockverliebt. 

Mein absolutes Traumhäuschen habe ich hier auch gefunden. Es liegt direkt am Meer und ist nur per Boot oder oberhalb mit dem Roller, Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Besonders angetan hat mir, der mit Meerwasser gefüllte Swimmingpool!

Die riesigen Kakteen in den Felsen gehören einfach zur Costa Brava. Sie wachsen hier entlang der ganzen Küste.

Begur


Begur ist eine kleine Gemeinde im Nordosten Spaniens, die viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Das bedeutenste Merkmal ist die mittelalterliche Burg im Ortskern, von der man einen wunderschönen Ausblick auf das Mittelmeer und die Islas Medas hat. Außerdem gibt es in Begur acht traumhafte Felsen- und Sandstrände, die auch in der Hochsaison nicht überlaufen sind. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall einmal dorthin zu reisen.

Die Costa Brava ist bekannt für ihre Felsenstrände. Einige von ihnen kann man nur per Boot erreichen. Zu dieser kleinen Bucht  kann man aber ganz einfach zu Fuß über den Cami de Ronda gelangen. Das Wasser ist grün verfärbt durch die vielen Wasseralgen, die hier wachsen und man nuss schon aufpassen, dass man beim Hineingehen ins Wasser, nicht ausrutscht.

Hier kann man noch die Ruhe genießen und die großen, flachen Felsen bieten genug Platz zum Sonnenbaden. Alles ist noch, wie Gott es schuf - einfach Natur pur. Es gibt weder  Toiletten, noch anderen Schnick-Schnack. 

Vom Cami de Ronda in die nächste Bucht von Begur. Hier gibt es einen kleinen Kiesstrand, der in der Mittagssonne nur sehr schwer ohne Schuhe zu betreten ist, da er sehr heiß wird. Von dieser Burgruinenmauer springen die Badegäste gern ins türkise Wasser.

Die Bucht Platja Fonda ist definitv eine meiner Lieblingsbuchten an der Costa Brava. Sie ist leicht zu Fuß zu erreichen. Autos können am Parkplatz günstig abgestellt werden. Das Wasser hier ist traumhaft und viel weniger salzig, als in anderen Buchten. Wenn man weiter hinausschwimmt, wird das Wasser stellenweise richtig kalt, aber im Sommer ist das ja nicht tragisch.

Die Burg ließ der Ritter Amust de Begur im 11. Jahrhundert erbauen. Leider wurde sie 1810 in den napoleonischen Kriegen zerstört. Sie liegt mitten im Ortskern und ist Hauptmerkmal der kleinen Gemeinde.

Diese wunderschöne Aussicht auf die unbewohnten Medas-Inseln sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen wenn man Begur besucht.

Tamariu 

Das kleine Fischerdörfchen Tamariu liegt ca. 100km südlich von Frankreich und gehört mit seinen knapp 275 Einwohnern, zur Gemeinde Palafrugell. Seinen Namen hat es vermutlich wegen seiner vielen Tamarindenbäumen, die dort überall wachsen. Ich habe Tamariu erkundet und bin sehr davon begeistert. Obwohl es dort auch Tourismus gibt, kommt man sehr gut zur Ruhe und es ist selbst in der Hochsaison nicht überlaufen. Tamariu ist besonders toll zu bewundern, wenn man auf den 165m hohen Berg zum Leuchtturm Sant Sebastian wandert. Dieser Ausblick ist einfach grandios!

Der Cami de Ronda am Leuchtturm Sant Sebastian von Tamariu. Er befindet sich auf einem 165m hohen Berg, der Tamariu von Llafranc trennt. Auch hier oben kann man wunderbar sparzieren gehen. Der Weg über die Berge führt übrigens bis Frankreich.

Am höchsten Punkt des Berges steht der Leutturm Sant Sebastian. Er ist Ausflugsort vieler Touristen und die Aussicht von dort oben ist einfach wunderschön.

Hier sind die Überbleibsel aus einem römischen Dorf. Ich war total begeistert, die einzelnen Stationen zu durchlaufen und habe versucht, mir bildlich die damaligen Wohnsiuationen vorzustellen. Erstaunlich, wie klein die Menschen damals gewesen sein müssen, wenn sie auf so engem Raum miteinander gelebt haben. Es gibt auch ein Museum, indem man die ausgegrabenen Schätze bewundern kann. Das war also absolut etwas für mich!

Entlang des Rundganges findet man viele Statuen oder Marienfiguren.

Supersauberer Strand und ganz einfach zu erreichen. Die Bucht von Tamariu ist auch an windigen Tagen gut geschützt und für mich ein absolutes Highlight an der Costa Brava.

Palamós

Das kleine Fischereistädtchen mit dem zweitgrößten Fischereihafen Kataloniens befindet sich in der Region Baix Empordá. Die meisten Menschen hier leben auch noch heute von der Fischerei. Die Zahl der Bevölkerung schwankt (je nach Saison) zwischen 14.000 und 90.000 Menschen. Trotz der Touristen, die jährlich nach Palamós reisen, ist es nicht überlaufen und auch nicht, wie z. B. Platja d´Aro mit riesigen Hotels zugebaut. Für mich ist Palamós definitiv eines meiner Lieblingsfleckchen an der Costa Brava. 

Der Strand Platja de Castell liegt in einer großen Bucht und ist ganz einfach mit dem Auto zu erreichen. Die Parkgebühr beträgt 5 Euro für den ganzen Tag. Der Sand ist fein wie Puderzucker und das Wasser kristallklar. 

Die Bucht von oben aus dem Pinienwald betrachtet. Von hier aus führen mehrere Wege in weitere schöne Buchten, die man nur zu Fuß bewältigen kann. Beim Wandern über den Cami de Ronda sollte man auf jeden Fall festes Schuhwerk tragen, da der Rundgang schon ziemlich holprig ist.

Das Wasser ist von türkis bis tief blau und wirklich glasklar. Viele Taucher finden hier ein wunderschönes Unterwasserpanorama. Schiffsfahrten, Kanuverleih und Tauchschulen bieten hier viele Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden.

Das sind Reste eines iberischen Dorfes, die sich auf einem Berg, nahegelegen am Platja de Castell, befinden. Ich finde das immer total spannend, alte Mauern zu erkunden. Wenn man sich vorstellt, wie die Menschen früher gelebt haben und wie mühsam sie Stein für Stein den Berg hochgeschleppt haben, um dort Häuser und Burgen zu bauen, finde ich das schon ganz schön beeindruckend. Deshalb gibt es auch auf jeder meiner Reisen mindestens eine alte Burg oder ähnliches zu  besichtigen. 

Am liebsten wäre ich hiergeblieben, denn ich fühle mich nunmal an der wilden Küste pudelwohl. Durch meinen jahrzehntelangen Aufenthalt in Barcelona habe ich schon viele Seiten der Costa Brava kennen- und liebengelernt. Was soll ich sagen? Ich gehöre einfach hierher!

Man kann mit den Schiffen von einem Ort zum nächsten fahren oder auch ganztägige Ausflüge buchen. Wenn man hier Urlaub macht, dann kann ich so eine Tour nur empfehlen. Man gelangt an viele wunderschöne Buchten und Stränade, die einfach nicht zu Fuß zu erreichen sind.

Palamós und Sant Antoni de Calonge sind auf alle Fälle eine Reise wert. Ich finde es hier wunderschön und wenn ich noch einmal die Entscheidung treffe, fortzugehen, dann werde ich wohl hierher wandern!

Platja de Castell ist der absolute Favourit unter den schönsten Stränden der Costa Brava. Hier kann man das Leben in vollen Zügen genießen. Die Bucht ist wunderschön, ziemlich groß, nicht zu voll, bietet tolle Attraktionen und es ist für jeden etwas dabei. Für mich einfach TOP!!!

Cadaqués

Dieses absolut schöne Städtchen an der Costa Brava ist wirklich eine Reise wert. Umgeben von Bergen und Steilküsten liegt Cadaqués direkt am Meer. Alle Häuser sind in weißer Farbe gestrichen und die, die in den Bergen liegen, sind aus den Bergfelsen gebaut, so das man sie aus der Ferne gar nicht sehen kann. Erst wenn man näher ranfährt sind sie zu erkennen. Kein Wunder, dass Salvador Dalí hier sein Atelier errichtet hat, als er von New York und Paris wieder in sein Heimatland zurückkehrte. 

In dieser Bucht liegt der wunderschöne Ort Cadaqués, der von vielen Booten angesteuert wird. Man kann gemütlich an der Strandpromenade von einer Seite bis zur anderen spazieren und dabei die tolle Aussicht auf den Ort selbst , die Berge und das Meer genießen.

Salavador Dalí, weltberühmter Maler, Schriftsteller, Grafiker, Bühnenbildner und Bildhauer, wurde am 11. Mai 1904 in Figueres geboren und starb am 23. Januar 1989. Einen Teil seines Lebens verbrachte der Künstler in Cadaqués und erbaute hier sein Haus für sich und seine Frau mit großem Garten und Atelier, in dem er viele seiner berühmten Werke schuf. Ihm zu Ehren steht diese Statue an der Strandpromenade von Cadaqués.

Hier im Port Lligat liegt das große Anwesen Dalís. Das Haus ist heute ein Museum, in dem man viele seiner Kunstwerke bestaunen kann. Auch seinen wundervollen, exzentrischen Garten sollte man sich bei einem Besuch unbedingt ansehen.

Rings um Cadeaqués herum gibt es viele wunderschöne Badebuchten, die nur mit Booten zu erreichen sind, da sie unmittelbar an den Steilküsten liegen. Um diese Buchten besuchen zu können, sollte man sich eine schöne Bootsfahrt gönnen. Von Cadaqués fahren Segelboote und Kajaks diese Buchten an und die Preise sind wirklich erschwinglich. Es gibt sogar Taxi-Boote (das hatte ich zuvor auch noch nie gesehen)!

Es gibt viele schöne kleine Bars und Restaurants, von denen man den Blick auf´s Meer genießen kann. Überall riecht es nach frischgebratenem Fisch und Meeresfrüchte, wenn man hier entlanggeht. 

Auf dem alten Plaza de Olivas steht diese alte Olivenpresse, mit der früher das Olivenöl hergestellt wurde. Ich bewundere immer so alte Überbleibsel und finde es jedemal wieder beeindruckend.

Die kleine Kapelle von Sant Baldirí liegt am Ortsausgang neben dem Friedhof. Im Park hinter der Kapelle hat man einen wundervollen Ausblick auf Port Lligat.

Wie auch die anderen Kirchen in Cadaqués ist die kleine Friedhofskapelle im barockischen Stil erbaut worden.

Der Friedhofspark liegt unmittelbar vor Port Lligat, wo einst der große Dalí gelebt hat.

Hier ist es auch üblich, dass mitten in den Felsen riesengroße Kakteenpflanzen wachsen.

Cap de Creus

Wenn man von Cadaqués auf der Landstraße in Richtung Frankreich weiterfährt, gelangt man nach durch das Naturschutzgebiet Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel. Dieser Ort reicht über 10km weit in das Mittelmeer, wobei sich der höchste Punkt 670m über dem Meeresspiegel erhebt und die Ausläufer der Pyrenäen bis ins Meer ragen.  Das Cap de Creus bildet die nörliche Begrenzung des Golfs von Roses und der nördlichen Costa Brava. Zum geschützten Seebereich zählen Cap de Creus, Cap Gros und Cap Norfeu. 

Auf der Punta des Cap de Creus befindet sich ein Leuchtturm, der 1853 eingeweiht wurde. Im Nebengebäude befand sich damals eine Polizeikaserne, die zur Grenzüberwachung diente. Heute ist aus der alten Kaserne ein tolles Restaurant geworden.

Der Weg nach Cap de Creus führt durch Berge und Naturschutzgebiete, die zahlreich von Touristen bewandert werden. Durch die starken Tramontanas (Wind und Regenfälle), haben sich die Felsen hier oben verformt. Im Naturschutzgebiet kann man einige, tiergestaltenähnliche Felsen bestaunen. Dieser z. B. wird "es camell" genannt und bedeutet: das Kamel. Wenn man es sich so ansieht, erinnert es wirklich daran.

Das ist die Punta de Cap de Creus. Der Leuchtturm liegt 78m über dem Meer und hinter ihm befindet sich die französiche Seeseite. Man kann also nur den Weg zurückfahren, auf dem man hierhergekommen ist.

Bei dieser Aussicht kann man in dem einzigen Restaurant, oben auf dem Berg, katalanische Köstlichkeiten verspeisen. In der Hochsaison Juli, August ist das Restaurant ein sehr beliebter Rastplatz für Einheimische und Touristen.

PROVINZ GIRONA

 Peratallada

Peratallada - ein Dorf, wie im Mittelalter, komplett aus Stein und umbegen von einer alten Stadtmauer. Hier scheint die Zeit einfach stehengeblieben zu sein. So schön, so ruhig und so authentisch. Es liegt 22 km östlich von Girona, in der Commarca Baix Empordá und ist ein Teilort der Gemeinde Forallac. In Peratallada leben 446 Einwohner und es gibt sogar zwei Restaurants, die mit einem Michelinstern ausgezeichnet sind! Der Name leitet sich von dem katalanischen Wort "Pedra" (Stein, Felsen) und "Tallada" (geschnitten, gebrochen) ab. Auf gut deutsch also: gebrochener Fels! Ja, und genauso sieht das tolle Dörchen auch aus.

Die Kirche Sant Esteve stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt außerhalb des Dorfes. Sie hat (typisch für die Gegend) einen gebrochenen Kampanile.

Durch diesen Torbogen gelangt man ins Dorf. Umgeben von einer alten Stadtmauer und einem Graben kann man hier nur zu Fuß hineingehen.

Schmale, zerfurchte Steingassen führen durch den urigen Ort und man kann seelenruhig herumspazieren.

Hier leben wohlhabende Ausländer und Barceloneser, die darauf geachtet haben, dass jeder Stein so bleibt, wie er im Mittelalter gesetzt wurde.

Das Restaurant Candelaria ist ein Sternerestaurant im Ort. Hier kann man mediterrán, europäisch und spanisch essen. 

Die meisten Häuser sind mit schönen Ranken bewachsen und vor ihnen sind Blumen aufgestellt. Diesen Ort muss man einfach gesehen haben, da er wirklich einzigartig ist.

Wunderschöne Blumen, Sträucher und Pflanzen schmücken dieses Dörfchen und lassen es zu einem Vorzeigeort werden.

Mich hat dieses Mittelalterdorf sehr beeindruckt ...

Peratallada, das Dorf aus mittelalterlichem Stein, ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

COSTA DE MARESME

Calella de Mar

Calella ist ein Ort an der katalanischen Costa del Maresme und liegt gute 50km von Barcelona entfernt. Aufgrund zahlreicher deutscher Touristen, die jährlich ihren Urlaub hier verbringen, wird Calella von den Katalanen auch "Calella dels Alemanys" genannt  (Calella der Deutschen). Die meisten Geschäftsleute leben hier vom Tourismus, der normalerweise von März bis Oktober boomt. Calella ist bekannt für seine vielen Kneipen und Bars, deshalb kommen auch überwiegend junge Leute in den Ort, um Party zu machen. Ich bin damals im Alter von 18 Jahren, mit meiner Freundin, das erste Mal nach Calella gereist und habe hier einen sehr aufregenden Urlaub verbracht. Schon damals haben mich die netten Spanier begeistert und ich wusste ganz genau,  dass ich hier mal leben möchte ...

Die Riera von Calella bietet viele Möglichkeiten in netten Restaurants zu speisen, oder einfach zu bummeln. Sie führt direkt hinunter bis ans Meer. In stürmischen Herbsttagen kommt es schon mal vor, dass die  hohen Wellen so weit hervorschlagen, dass sie alles überfluten. Im Sommer dagegen ist sie Anziehungspunkt für viele Urlauber.

Dies ist ein Teil des ca. 4km langen Sandstrandes von Calella. Hier kann man am Wasser entlang bis in den nächsten Ort spazieren. Er ist einer der längsten und meist besuchtesten an der Costa Brava. Jährlich tummeln sich tausende Urlauber hier herum und genießen vom Bananenboot bis zum Paragliding die Attraktionsangebote.

Wenn man an der Strandpromenade entlang geht, kann man bis zum El Far (Leuchtturm) gemütlich hoch spazieren. 

Der Leuchtturm El Far ist das Wahrzeichen von Calella und kann, nach einem etwas beschwerlichen Aufstieg, besichtigt werden. Von hier aus kann man eine tolle Aussicht genießen.

Morgens um 6 Uhr, wenn die Sonne über dem Meer aufgeht, kann mein eine Stunde lang, das spannende Schauspiel am Strand genießen. Ich liebe es und kann von solch tollen Sonnaufgängen einfach nicht genug bekommen.

Die Strandpromenade von Calella geht rüber bis Pueblo Nuevo. Von dort aus dann man dan weiter nach Pineda de Mar und Santa Susanna sparzieren.

Dieser Teil des Strandes ist heiß begehrt unter den FKK-Fans. Er liegt etwas versteckt, zwischen den Felsen unterhalb der Nationalstraße NII. Als ich das Foto geschossen habe, war ich ganz allein dort bzw. dachte ich das ... doch als ich mich irgendwann umdrehte, saß plötzlich ein Nackedei mitten im Fels ... hi,hi!

Auf diesem Foto kann man sehen, wie wunderschön und lang der Strand von Calella ist. Ich liebe es, einfach hier entlang zu spazieren und die frische Meeresluft zu genießen.

Im Hinterland von Calella erstreckt sich der bewaldete Höhenzug der Serra de Montnegre, ein Naturschutzgebiet, das viele schöne Wanderwege bietet.

Unterhalb der NII, der nationalen Küstenstraße, liegen die Strände Rocca Grossa und Rocca Pins. Vor dem Ortseingang, südlich vom Leuchtturm, El Far, sind diese familienbewirtschafteten Abschnitte sehr begehrte Fleckchen unter den Sonnenanbetern. 

Sant Pol de Mar

Sant Pol de Mar ist ein kleines, uriges Fischerstädtchen in der Comarca Maresme, das durch die Küstenstraße mit Arenys de Munt verbunden ist und zur Provinz von Barcelona gehört. Hier können sich die Besucher an der regionalen Küche erfreuen, deren Grundlage überwiegend aus frischem Fisch, Obst und Gemüse besteht. Die 3-Sterne Köchin Carme Rusdalleda führt das Restaurant "Sant Pau", indem sie traditionelle, katalanische Gerichte auf hohem Niveau serviert. 

Platja de Morer von Sant Pol gehört zu den 10 schönsten Stränden in Katalonien. Der feine Sandstrand bietet Einheimischen und Urlaubern Gelegenheit zu relaxen.

Wenn man nicht am Hauptstrand von Sant Pol liegen möchte, dann kann man es sich auch gut in den Felsen gemütlich machen. Ich pesönlich gehe gern hierher, denn man ist so schön ungestört und kann seelenruhig abschalten und genießen.

Unterhalb der Küstenstraße führt die Bahnstrecke, direkt am Meer entlang, nach Barcelona. Wenn es in den Herbst- oder Wintertagen stürmisch ist und viel regnet, wird die Strecke oft von hohen Wellen überflutet und kann dehalb nicht befahren werden. Im Sommer ist es jedoch ein Genuß mit dem Zug hier entlang zu tingeln und dabei auf das Meer zu schauen.

Santa Cristina

Der Strand von Santa Cristina gehört zur Provinz von Girona, liegt zwischen zwei großen Hügeln und ist keine 500 m lang. Durch seine geschützte Lage ist das Wasser hier stets ruhig. Um an den Strand zu gelangen, muß man über einen sandigen Weg, von der Kapelle, hinunter durch den iyllischen Wald, bis ans Meer laufen. Früher war Santa Cristina noch ein absoluter Geheimtip unter den Stränden, mittlerweile gibt es aber auch Ferienwohnungen oder Hotelzimmer zu mieten, die bei Familien mit Kindern sehr beliebt sind.

Das ist die kleine Bucht von Santa Cristina. Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert.

Feiner Sand führt ins Meer. Man kann weit hinausgehen, bis das Wasser beginnt tief zu werden. Hier ist der Strand vom Herbststurm verschmutzt. Im Sommer sieht es natürlich schöner aus, da täglich aufgeräumt und gesäubert wird.

Spanien, hier bin ich zu Hause und hier gehöre ich her, weil ich es so liebe!

PYRENÄEN

Vallter 2000

Vallter 2000 ist eine kleine Skistation, die auf der Südseite der Pyrenäen liegt und zur Provinz Girona gehört. Sie befindet sich in der Nähe vom Vallter Tal, Setcases und ist mit ihren 2535 Metern der höchste Ort in Katalonien. Das Resort ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, für das Camprodon-Tal und hat wahrscheinlich dazu beigetragen, die touristische Attraktion für die Dörfer in der Gegend zu erhöhen. 

Wunderschöne Aussicht auf die Gebirgskette der Pyrenäen. Das Gebiet gehört zu Katalonien und grenzt an Frankreich.

Ter, ein Fluß in der spanischen Provinz Girona, der auf einem Hochgebirgskessel in den Ostpyrenäen entspringt und unterhalb Torroella, im mittelländischen Meer, an der Costa Brava, mündet.

Diese asphaltierte Straße, die durch das Gebirge führt, war im Sommer schon mehrfach die Radrennsportstrecke bei der spanischen Volta.

HIer kann man in einer Höhe von 2500 Metern seine Brotzeit halten. Der Pass über den Pyrenäenhauptkamm zählt wohl zu den schönsten Pässen Kataloniens. 

GRIECHISCHE INSELN

Rhodos


Rhodos verfügt über eine Gesamtfläche von 1.401.459 Quadratkilometern und ist die viertgrößte Insel Griechenlands. Seit 2011 bildet sie mit den Inseln Megisti, Symi, Chalki und Tilos den Regionalbezirk Rhodos und liegt  in der südlichen Ägäis. Die Haupteinnahmequelle ist hier der Tourismus. Die Altstadt von Rhodos liegt mit ihrem Großmeisterpalast umgeben von ihren alten und mächtigen Stadtmauern und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. 

Der Anflug auf die Insel!

Morgens um 7 Uhr am Strand, ein herrlicher Sonnenaufgang, den man unbedingt gesehen haben muss!

Der feinkörnige Sandstrand lädt zum Sonnenbaden ein und das auch durchaus noch im Oktober.

Wenn man bedenkt, dass hier noch die Blüten in voller Pracht stehen und nicht, wie in Deutschland um die Jahreszeit, schon die Blätter von den Bäumen fallen. ist das schon fanszinierend!

Der Yachthafen mit seinen alten Windmühlen. Hier kann man sehr ausgiebige Spaziergänge unternehmen. Auch im Oktober ist die Insel noch voller Touristen!

Auf diesen urigen Muschelbooten kann man nette Andenken aus dem Meer kaufen. Eine tolle Idee finde ich. Natürlich habe ich auch einige schöne Souveniers für meine Lieben mitgebracht!

Die Akropolis von Rhodos. Leider war sie zu diesem Zeitpunkt mit einem schäbigen Gerüst versehen. Am Platz unter ihr befindet sich das ehmalige Olympia Stadion!

Die Altstadt von Rhodos ist umbegen von ihren alten Mauern und es sind zahlreiche Gebäude zu besichtigen!

Der schön beleuchtete Yacht- und Kreuzfahrthafen von Rhodos. Von hier aus kann man zahlreiche Schifffahrtsangebote wahrnehmen und zu den Nachbarinseln fahren!

Symi


Symi ist eine griechische Insel und gehört zu den Sporaden in der südlichen Ägis. Von den damals 30.000 Einwohnern wohnen heute nur noch 3.000 Menschen auf Symi. Bedeutsam war bis Ende des 19. Jahrhunderts die Schwammtaucherei, womit die Leute ihr Geld verdienten. Heute ist Symi überwiegend vom Tourismus abhängig. 

Symi ist eine wunderschöne Insel, die man nur mit dem Schiff oder Boot erreichen kann. Das Wasser ist strahlend blau und glasklar.

Die Architektur ist schön und es darf im ganzen Ort nicht höher als zweistöckig gebaut  werden.

Stavor´s Gewürzstand riecht man schon von Weitem. Hier bekommt man alles, was man in der Küche an Gewürzen braucht.

Von hier aus kann man Tagsfahrten mit dem Boot unternehmen. um an die nachbargelegnen Strände zu gelangen.

Wer einmal auf Rhodos oder Kos Urlaub macht, der sollte unbedingt auch diese Insel besuchen!

Früher waren die meisten Männer auf der Insel Schwammtaucher und verdienten damit ihr Geld. Oben im Bild sieht man eine alte Taucherausrüstung, in der die Männer bis zu 70 Meter tief getaucht sind, um Schwämme zu sammeln. Der schwarze Schwamm links ist original, wie er aus dem Meer kommt. Nach einer besonderen Fuß-Reinigungsbehandlung werden sie dann heller. Schwämme, die geradezu weiß aussehen, sind leidiglich gebleicht und nicht wirklich zu empfehlen. Ein Schwamm kann gute drei Jahre benutzt werden, wenn man ihn richtig pflegt.

Diese Schwämme werden zu Dekorationszwecken verwendet und sind zum Waschen nicht geeignet, weil sie hart sind und nicht die richtige Form besitzen.

Aus 300 Metern Höhe kann man diese wunderbare Aussicht auf die Insel genießen. Das Wasser der Ägäis ist wirklich strahlend blau!

Eine Seite von Symi ist grün, auf der anderen hat es seit acht Jahren nicht geregnet.

Hier habe ich wilden Oregano und Salbei gepflückt und mit nach Hause genommen. Absolut nicht zu vergleichen mit dem Kraut, das man in Deutschland zu kaufen bekommt. Der Duft ist so intensiv, dass ich es gar nicht beschreiben kann. 

Gyros Pita, an dieser bekannten Köstlichkeit kommt man in Griechenland einfach nicht vorbei. Die Griechen füllen sie nicht nur mit Salat und Fleisch, sondern sie stecken auch noch Pommes mit hinein ... absolut cooooooool!

ITALIEN

Lago di Garda

Der Grund, warum es mich so oft in südlich gelegende Länder zieht, ist wohl auf die Mentalität der Menschen und das tolle Wetter zurückzuführen. So habe ich es jedenfalls auch am Gardasee erlebt. Ich bin mit dem Auto um den See gereist und habe viele wunderschöne Orte gesehen. Drei Provinzen teilen sich das Vewaltungsrecht und zwar Trentino, Brescia und Verona. Beeindruckend sind die vielen Berge, die den Gardasee umhüllen, vor allem der Monte Baldo, den man im Norden in seiner vollen Pracht sehen kann. 

Hier bin ich in Sirmione, einem wunderschönen Ort am Südufer vom Gardasee. Die Ortschaft gehört zur Provinz Brescia in der Lombardei und hat eine hübsche Altstadt, die durch ihre engen Gäßchen und ruhigen Orten geprägt ist. Es gibt zahlreiche Restaurants, in denen man sehr gut  und günstig essen kann.

Die Wasserburg Castello Scaligero von Sirmione ist umgeben von einem Wassergraben und zählt zu den schönsten und best erhaltensten Burgen am Gardasee. 

Hier wird  das Eis nicht (wie man es aus den Eisdielen normalerweise kennt) mit dem Portionierer in Kugeln verteilt, sondern einfach mit einem Löffel hineingefüllt, bis der Becher oder das Eishörnchen übervoll ist. Dieses Eis war übringens eines der besten, die ich je gegessen habe!

Manerba del Garda ist eine Gemeinde am Südwestufer des Gardasees und hat viele schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ein besonderes Ausflugsziel ist der Berg Rocca di Manerba, auf der die gleichnamige Burgruine steht. 

Hier am kleinen Hafen kann man mit dem Schiff eine Gardaseefahrt unternehmen.

Moniga del Garda, ein kleiner Ort in der Provinz Brescia, in dem es noch viele kleine Lädchen gibt, die in Familienbesitz sind. Am urigsten war eine Bäckerei, in der ich täglich Brot und andere leckere Backwaren gekauft habe. Hinter dem Tresen haben Oma, Mutter und Enkeltochter gemeinsam die Ware verkauft. Das hatte auf jeden Fall noch Tradition!

Hier habe ich öfter mal gestanden, um einfach nur den schönen Ausblick zu genießen - herrlich, oder?

Durch die Berge rund um den Gardasee sind viele Strandabschnitte steinig. Es gibt aber auch Strände, die feinen Kies oder Sand haben.

SÜDFRANKREICH

Saintes Maries de la Mer

Ob Paris, Lyon oder die Cote Azur, Frankreich ist definitiv, immer eine Reise wert. Ich war schon unzählige Mal dort und liebe vor allem Südfrankreich. So war ich, unter anderem, in Saintes Maries de la Mer, einem kleinen Städtchen am Mittelmeer, das zur Region Bouches du Rhone gehört. Kulinarische Spezialitäten, wie z.B. Muscheln oder andere Meeresfrüchte, sollte man sich hier nicht entgehen lassen.

Hier weht der angenehme, warme Mistral, der einem die heißen Sommertemperaturen, um einiges leichter, zu ertragen macht. Aber auch in den Wintermonaten ist es sehr schön, hier am feinen Sandstrand, spazieren zu gehen.

Schönstes Wetter im Dezember!

ELSASS

Strasbourg

Die schönste Stadt im Elsaß, umgeben von Storchennestern und Flammkuchenbuden. Hier befindet sich das Europaparlament und der Europäische Gerichtshof. Ich habe mich auf Anhieb in diese wundervolle Stadt verliebt und die Menschen sehr freundlich, mit ihrem witzigen Akzent, erlebt. Straßburg ist eine Stadt, in der es unzählige schöne Dinge zu besichtigen gibt und sich ein Besuch auf alle Fälle lohnt.

Le Petit France (klein Frankreich) ist das Gerberviertel von Straßburg. Hier gibt es zahlreiche kleine Restaurants und Cafes, in denen man sich wirklich wie "Gott in Frankreich" fühlt. Überall duftet es nach den regionalen Köstlichkeiten, wie Crossaints, Macarons und Flammkuchen. Wenn man Urlaub in Straßburg macht, sollte man diesem Viertel unbedingt einen Besuch abstatten.

Das Karussell am Place Gutenberg ist immer wieder ein Highlight für Groß und Klein und jede Mitfahrgelegenheit ist heiß begehrt. Im Hintergrund ist die Turmspitze der Cathédrale de Notre-Dame zu sehen.

Hier gibt es so viele schöne kleine Lädchen, in denen man solche Leckereien, wie diese tolle Dampfnudel, für kleines Geld kaufen kann.

Der Straßburger Münster "Cathédrale de Notre-Dame" ist das Wahrzeichen Straßburgs auf dem Place de la Cathédrale. Hier tummeln sich die Menschen aus allen Ländern, um sich unter anderem das Glockenspiel der Kirche anzuhören.

Das Musée Historique de Strasbourg, im Hintergrund sieht man die hohe Turmspitze des Wahrzeichen von Straßburg, die Kirche der lieben Frau - Cathédrale de Notre Dame.

BRETAGNE

Fort Mahon Plage

In der Region Hauts de France, das sind die Regionen Nord Pas de Calais und Picardie, liegt die kleine Gemeinde Fort Mahon Plage, mit seinen (nicht ganz) 1200 Einwohnern. Die Architektur und der farbige Stil der Häuser haben mich sofort begeistert. Selten auf meinen Reisen, habe ich so einen sauberen Ort gesehen, wie dieses kleine Dörfchen. 

Es gibt viele Patisseries, die noch in Familienbesitz sind und die ihr Gebäck täglich von Hand herstellen. Der Wochenmarkt verteilt sich über das ganze Dorf, bis hin zum Strand, auf dem man tolle Spezialitäten kaufen und probieren kann. So was liebe ich ja total! 

Belle Dune in Fort Mahon Plage ist eine sehr schön angelegte Feriensiedlung, die besonders für Familien mit Kindern geeignet ist. Vom Golfplatz bis zum Radverleih ist alles vorhanden.

Der Sand ist fein wie Puderzucker und lädt auf jeden Fall zum Sonnenbaden ein, aber man muß schon aufpassen, dass man bei starkem Wind (der weht da schon mal öfter) nicht am Ende des Sonnenbades aussieht, wie ein paniertes Schnitzel!

Durch Ebbe und Flut hat man stundenlang die Möglichkeit im Wattenmeer zu spazieren und Muscheln zu sammeln.

Es gibt viele schöne Fischerdörfchen in der Picardie und alle Restaurants bieten natürlich ihre Moules an, die man sich auch nicht entgehen lassen sollte.

BELGIEN

Brüssel

Brüssel ist die Hauptstadt im Königreich von Belgien. Was fällt dir spontan zu Brüssel ein? Also, ich kann da kulinarisch sprechen und sage: Pommes und Waffeln!!! Aber die Stadt hat auch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie den Palais Royal, das Männeken Pis oder das Atomium. Es macht wahnsinnig viel Spaß durch die vielen Gässchen zu spazieren,  um die guten Leckereien aus der Gegend zu probieren.

Der Grand Place liegt mitten im Zentrum von Brüssel. Die Architektur der Gebäude ist wunderschön. Es tümmeln sich täglich viele Leute aus allen Nationen hier herum.

Das Atomium (ein ganz kleines Teilchen ganz groß) entstand 1958 zur Weltausstellung und ist wohl eines der ungewöhnlichsten und faszinierendsten Gebäuden der Welt. Man kann es betreten, von innen entdecken und es stellt die friedliche Nutzung der Kernenergie dar.

Meringues, so groß wie Kuchenteller! In allen Patisseries findet man sie neben Waffeln und Ko.

LUXEMBURG

Luxembourg Stadt

Stad Letzebuerg auf luxemburgisch oder auf französisch Ville de Luxembourg ist die größte Stadt des Landes. Sie ist neben Brüssel und Straßburg Verwaltungssitz der Europäischen Union. Fast 70% der Einwohner sind multikulturell und ohne luxemburgischer Staatsangehörigkeit. Luxemburg bietet eine hohe Lebensqualität und wurde im Jahr 2007 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt.  

Gegenüber dem Place Guillaume II liegt in der Fußgängerzone der Place d`Armes. Hier befindet sich die Touristeninformation, ganz viele Cafés und Restaurants. Im Winter findet hier ebenfalls der Weihnachtsmarkt statt.

Die Cathedrále Notre Dame liegt zwischen dem Place d`Armes und dem Place Guillaume II, in der Rue Notre Dame. Sie ist die einzige Kathedrale in Luxemburg und wird als "Krone der Altstadt" bezeichnet.

Der burgähnliche Turm an der Südsseite der Pont Adolphe gehört nicht zu einem Schloss, sondern zur städtischen Sparkasse, in der sich im Inneren ein Bankmuseum befindet.

Die Pont Adolphe befindet sich über dem Petruss-Fuss und kann bereits vom Place de la Constitution erblickt werden.

DEUTSCHLAND

Trier

Trier beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands und wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Die Römischen Baudenkmäler bestehen aus Amphitheater, Barbarathermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Dom und der Liebfrauenkirche, sowie der Igeler Säule und zählen seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die wunderschöne Altstadt mit ihren schmalen Gäßchen lädt zum Bummeln ein. Viele Lädchen, Cafes und Restaurants befinden sich hier auf dem Marktplatz.

Der Trierer Dom St. Peter ist nicht nur die älteste Kirche Deutschlands, sondern auch das älteste Bauwerk Deutschlands, das in seiner 1700-jährigen Geschichte ununterbrochen seinem ursprünglichen Zweck als Bischofskirche gedient hat und immer noch dient.

Der Dom ist eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Hier brachte man im 4. Jahrhundert die Mutter Kaiser Konstantins, die Heilige Helena, die Tunika Christi und den Heiligen Rock von ihrer Pilgerreise mit nach Trier, wo er im Jahr 1512 erstmals öffentlich gezeigt wurde.

Aufgrund seiner herausragenden Bedeutung für die Menschheit wurde der Dom, gemeinsam mit der Liebfrauenkirche, in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Annweiler am Trifels

Drei Burgen auf drei Höckern eines Höhenzuges, über der Stadt Annweiler in der Pfalz, ist die Trifels-Gruppe. Vom Rhein her in den Pfälzer Wald vorstoßend, fällt eine davon sofort ins Auge: die Reichsburg Trifels. Sie war im 12. und 13. Jahrhundert eine der wichtigsten Stätten saalisch-staufischer Herrschaft über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Sie wurde aus Sandstein erbaut und thront auf einem Felsenriff, dessen wild zerklüftetete, senkrecht abfallende Spitze, den Wald auf dem 500 Meter hohen Sonnenberg überragt. Sie diente damals als Staatsgefängnis für Prominente, dessen berühmtester Gefangene, der englische König Richard Löwenherz war. 

Der Mythos Trifels zog päter auch die Nationalsozialisten an. Sie ließen den Turm und Palas des Trifels völllig neu bauen, im Stil der Zeit.

Auf dem Außengelände der Burg kann man eine wunderschöne Aussicht über den Pfälzer Wald genießen.

Ein Blick hinunter auf die Kleinstadt Annweiler.

Der Anstieg auf die Burg führt durch einen schönen Waldweg, der nicht länger als 20 Minuten dauert.

SCHWEIZ

Flüelen 

Flüelen ist eine kleine Gemeinde im Kanton Uri in der Schweiz und liegt am Vierwaldstättersee. Die Nachbargemeinden sine Seedorf, Sisikon, Bürgelen und Altdorf. Die Bevölkerung spricht als tägliche Umgangssprache deutsch (hochalemannische Mundart). 

Rund um den See kann man ausgiebige Spaziergänge machen.

Die Pfarrkirche Herz Jesu in Flüelen.

Ein uriger kleiner Ort mit kleinen Cafes und Restaurants.

Den herrlichen Sonnenaufgang über dem Flüeler See muss man einfach genießen!

Immer der Sonne entgegen, das liebe ich einfach!