Weihnachtsbäckerei ...


Alle Jahre wieder freue ich mich auf Weihnachten (wie ein kleines Kind) und krusche stundenlang in sämtlichen  Lädchen herum, um den angesagtesten Weihnachts-Schnick-Schnack zu ergattern. Dann beginne ich das Haus zu dekorieren, hänge überall Lichterketten auf, bastel Adventskalender und -kränze und stelle mein traditionelles Weihnachtsdorf mit Krippe auf ... das wird übrigens von Jahr zu Jahr größer und ist mein absolutes Highlight hier im Haus. Zwischenzeitlich, durchaus auch nachts, wird gebacken und der Ofen  muß alles hergeben, was in ihm steckt. Dabei genieße ich den Duft der weihnachtlichen Gewürze und schwelge in Kindheitserinnerungen. Ja, ich liebe definitiv die Weihnachtszeit, für mich die schönste Zeit des Jahres!

Kurz vor Weihnachten (eigentlich immer zu spät) wird dann ein Baum ausgesucht und es ist Schwerstarbeit, den richtigen zu finden! Und wenn er dann gefunden ist, wird er bis ins letzte Detail perfektionistisch von mir geschmückt. Ich versetze mich dabei in den Weihnachtsmodus, lasse rührselige Weihnachtsfilme oder Musik im Hintergrund laufen und bin dann Frau der Dinge. Früher haben mir die Kids dabei geholfen (aber seitdem sich eines der drei mal vor laufender Videokamera mit der Tannenbaumkette fast stranguliert hätte, mache ich das allein)!!! Na, und heute haben sie ja andere Interessen und bestaunen lieber den Baum, wenn er fertig geschmückt ist.

Als ich noch in Spanien lebte und das Weihnachtsgebäck für meine Kundschaft herstellte, backte ich weit über 30 verschiedene Plätzchensorten in der Adventszeit und davon war jedes einzelne handgemacht!!!  
Heute backe ich ausschließlich für Familie und Freunde, aber das soll nicht heißen, dass ich großartig weniger zu tun habe. Auch wenn ich mir jedes Jahr vornehme, nicht ganz so viele Sorten zu backen, reichen meist die Vorratsdosen, am Ende doch nicht aus.  Es ist und bleibt nunmal Tradition und darüber freuen sich all diejenigen, die ich damit beschenke. 

So hoffe ich, dass ich auch dir eine Freude mit meinen Rezepten bereiten kann und wünsche dir in diesem Sinne
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und natürlich ganz viel Spaß bei den Vorbereitungen!

Hier findest du folgende Rezepte:

  1. Butterweiche Stutenkerle
  2. Gefüllte Ingwer-Herzchen
  3. Helle Schmalznüsschen
  4. Vanille-Butterkekse
  5. Nussige Strudelpätzchen
  6. Superleckere Nussecken
  7. Linzer Sternenkekse
  8. Zarte Butterkränzchen
  9. Vanillekipferln - der Klassiker
  10. Verführerische Kokosmakronen
  11. Feines Mandelspritzgebäck
  12. Polenta - Knusperecken
  13. Nürnberger Lebkuchen
  14. Himmlische Spitzbübchen
  15. Butterzarter Heidesand
  16. Traumhafte Christstollen-Muffins
  17. Schwarzwälder-Kirsch vom Blech
  18. Edle Mandelhörnchen
  19. Gefüllte Nougatherzchen
  20. Trink-Schokolade am Stiel

Butterweiche Stutenkerle

Der Mann mit Glatze und ´ner Pfeife in der Hand, das ist der originale Stutenkerl. So kenne ich ihn seit meiner frühesten Kindheit und genauso liebe ich ihn auch. Jedes Familienmitglied  bekommt am Nikolaustag einen frischgebackenen Stutenkerl in den Stiefel gelegt. Das ist Tradition und muss einfach sein. Das weiche Hefegebäck ist wirklich leicht herzustellen und schmeckt natürlich nicht nur am 06. Dezember. Eigentlich kann man es in der gesamten Advents- und Weihnachtszeit backen. Die Stutenkerle eignen sich besonders gut zum Frühstück oder auch zum Nachmittagskaffee. Probier´ sie doch mal aus und verwöhne deine Lieben damit. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten

Für den Teig

  • 20g frische Hefe
  • 1 EL Vanillezucker
  • 60g Zucker
  • 225ml Milch
  • 125g Magerquark
  • 1 Ei
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 1/2 TL feines Meersalz
  • 500g Mehl (Weizen oder Dinkel)

Für die Garnitur

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • einige Rosinen
  • 4-6 Tonpfeifen
  • Schleifenband

Rezept

  1. Zuerst gibst du Milch, Vanillezucker und Zucker in eine große Schüssel und rührst die Hefe hinein.
  2. Dann gibst du alle weiteren Zutaten dazu und verknetest diese zu einer glatten Teigkugel (am schnellsten funktioniert das mit einer Küchenmaschine).
  3. Wenn der Teig schön geschmeidig und weich ist, ziehst du eine Klarsichtfolie über die Schüssel und stellst sie über Nacht in den Kühschrank.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 160 Grad Umluft oder 170 Grad Ober- und Unterhitze vor.
  5. Zwischenzeitlich verquirlst du Eigelb mit Milch und stellst es zur Seite.
  6. Danach holst du den Teig aus dem Kühlschrank, gibst ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche und rollst ihn mit einer Teigrolle ca. 1cm dick aus.
  7. Dann schneidest du mit einem scharfen Messer 4 bis 6 Stutenkerle aus, legst sie auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche und pinselst sie dünn mit dem Ei-Milchgemisch ein (wenn du zu unsicher bist, malst du dir zuerst einen Stutenkerl auf ein Blatt Papier und verwendest es als Schablone, die du auf den Teig legst).
  8. Jetzt verzierst du die Teiglinge mit Rosinen und Tonpfeife, schiebst sie in den heißen Ofen und lässt sie 15 Minuten goldgelb backen.
  9. Wenn sie fertiggebacken sind, holst du sie heraus und lässt sie auf einem Kuchenrost auskühlen.
  10. Zum Schluß legst du ihnen eine Schleife .um den Hals, dann kannst du sie verschenken oder auch selbst genießen.

Guten Appetit!


Gefüllte Ingwer-Herzchen

Ingwer in Weihnachtsplätzchen, das soll schmecken? Aaaaaaaaber sicher und wie das schmeckt!!! Ich habe etwas frischen Ingwer (es geht natürlich auch mit gemahlenem) in den Plätzchenteig gegeben. Dann habe ich jeweils zwei Herzen mit Marmelade zusammengeklebt und mit einer weißen Schokoglasur überzogen. Das Ergebnis ist wirklich  ganz toll geworden und deshalb bekommen meine süßen Ingwer-Herzchen nun auch einen Platz in meiner Weihnachtsbäckerei. Sei doch auch einmal etwas experimentierfreudig und verfeinere deine Weihnachtsplätzchen mit einem exotischen Gewürz. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten

  • 250g weiche Butter
  • 200g griechischer Joghurt
  • 100g Puderzucker
  • 1 EL gemahlene Vanille
  • 1-2 EL geriebenen oder gemahlenen Ingwer
  • 500g Mehl
  • 3-4 EL Marmelade für die Füllung
  • 100g weiße Kuvertüre zum Glasieren
  • Zuckerperlen

Rezept

  1. Zuerst vermengst du Zucker, Butter, Joghurt, Vanille, Ingwer und Mehl zu einem glatten Teig.
  2. Dann wickelst du ihn in Klarischtfolie ein und stellst ihn für mindestens eine Stunde kalt.
  3. Danach nimmst du ihn aus der Folie und rollst ihn ca. 1 cm dick aus (wenn er niccht zu kalt ist und klebt, dann mehlst du ihn etwas ein).
  4. Zwischenzeitlichh schaltest du den Backofen auf 160 Grad Umluft oder 170 Grad Ober- und Unterhitze vor.
  5. Nun stichst du mit einem Plätzchenausstecher viele, kleine Herzen aus, gibst diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 10-12 Minuten in den heißen Ofen.
  6. Wenn sie goldgelb gebacken sind, holst du sie heraus und lässt sie auf einem Gitter auskühlen.
  7. Dann erhitzt du die Marmelade in einem Topf, gibst jeweils einen Klecks auf ein Herz und klebst ein anderes darauf.
  8. Diese lässt du dann solange ruhen, bis die Marmelade wieder geliert ist.
  9. Danach schmilzt du die gehackte Kuverüre im Wasserbad und tauchst von jedem Herzen die Oberseite hinein.
  10. Diese verzierst du zum Schluss mit einer Zuckerperle und lässt sie am besten  über Nacht vollständig trocknen.
  11. Am anderen Tag kannst du die Ingwer-Herzchen dann in fest verschließbare Dosen geben und bis zu 6 Wochen (kühl und trocken) aufbewahren.

Guten Appetit!


Helle Schmalznüsschen

Kennst du echte Schmalznüsschen und hast du sie auch schon einmal selbst gebacken? Ich kenne sie noch aus meiner Kindheit und gegessen habe ich sie schon immer sehr gern. Allerdings bestehe ich in meinem Rezept auf die Originalzubereitung und deshalb verwende ich nur reines Schweineschmalz und keine Butter im Teig. Denn wie der Name bereits verrät, sind es ja Schmalznüsschen und keine Butternüsschen. Die Zubereitung ist so einfach, dass sie sogar noch auf den allerletzten Drücker zu Weihnachten gebacken werden können. Schau dir doch einfach mal mein Rezept an und back sie am besten heute noch nach. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 250g Schweineschmalz (zimmerwarm)
  • 250g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Hirschhornsalz
  • 1 Msp. Meersalz
  • 500g Mehl

Rezept

  1. Zuerst gibst du Schweineschmalz mit Zucker und Vanilleextrakt in eine Schüssel.
  2. Dann vermengst du das Hirschhornsalz mit einem Teelöffel Wasser und fügst es dazu.
  3. Nun wäschst du die Zitrone, reibst die Schale ab und gibst sie ebenfalls dazu.
  4. Danach siebst du das Mehl darüber und verknetest alle Zutaten zu einem festen Teig (am besten funktioniert es mit einer Küchenmaschine, ist aber nicht zwingend notwendig). 
  5. Da der Teig ziemlch trocken ist, musst du ihn so lange kneten, bis sich alle Streusel miteinander verbunden haben.
  6. Dann heizt du den Backofen auf 160 Grad, Ober- und Unterhitze vor und legst zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  7. Jetzt nimmst du jeweils einen Teelöffel Teig ab, formst ihn zu kleinen Kugeln, legst sie auf die Backbleche und schiebst sie dann für ca. 15 Minuten in den heißen Ofen (achte darauf, dass du sie hell backst und nicht bräunen lässt). 
  8. Dann nimmst du sie heraus und lässt sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.
  9. Die Schmalznüsschen lagerst du am besten in einem festverschließbaren Tupper oder einer Dose (sie werden nach einigen Tagen mürbe und schmecken dann am besten, sind aber bis zu vier Wochen haltbar).

Guten Appetit!


Vanille-Butterkekse

Ganz normale Butterkekse auf dem Weihnachtsteller? Aber natürlich!!! Denn diese himmlischen Dinger schmecken so zart und vanillig, dass sie auf jeden Fall auch in der Weihnachtszeit gebacken werden müssen. Das einzige, was du dazu benötigst ist ein Keksstempel, damit du ihnen deinen individuellen Druck verabreichen kannst. Ich habe einen Stempel mit drei verschiedenen Aufsätzen und so tausche ich sie immer wieder aus. Du musst nur mal in die Krimskramslädchen gehen und dich umschauen, oder sie einfach online bestellen. Also, du solltest sie unbedingt nachbacken, aber Vorsicht: RIESENGROSSER SUCHTFAKTOR!!! Ich muss sie jedes Mal nach dem Backen verstecken, damit sie nicht schon vor Weihnachten, alle aufgefuttert werden. Viel Spaß biem Nachbacken!

Zutaten

  • 150g weiche Butter
  • 150g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 300g Mehl

Rezept

  • Zuerst halbierst du die Vanillestange und kratzt mit einem Messer das Mark heraus.
  • Dann verrührst du alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig. formst eine Kugel daraus, wickelst sie in Klarsichtfolie und stellst sie für 1 Stunde in den Kühlschrank.
  • Danach heizt du den Backofen auf 170 Grad vor, holst den Teig aus dem Kühlschrank und rollst ihn zwischen Klarsichtfolie ca. 1cm dick aus.
  • Nun stichst du runde Kreise aus (entweder mit einem Plätzchenausstecher oder einem mittelgroßen Glas).
  • Die ausgestochenen Kreise legst du dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und stempelst mit dem Keksstempel (deiner Wahl) die Plätzchen ab.
  • Damit das Stempelzeichen gut gelingt, tauchst du den Stempel immer wieder in Mehl (so bleibt kein Teig daran kleben und die Kekse bleiben heil).
  • Dann schiebst du die Kekse für 10 Minuten in den heißen Ofen und läßt sie schön goldgelb backen.
  • Danach holst du sie aus dem Ofen, lässt sie auf einem Plätzchenrost abkühlen und gibst sie dann in eine festverschließbare Vorratsdose (sie halten bis zu vier Wochen).

Guten Appetit!


Nussige Strudelplätzchen

Diese nussigen Strudelplätzchen sind nicht nur ein feiner Hingucker auf dem Plätzchenteller, sondern sie sind auch noch ganz eiinfach herzustellen. Wenn du also zu den Plätzchenbäckern gehörst, die zwar gern backen, aber es doch nicht zu kompliziert wollen, dann sind diese Plätzchen auf jeden Fall das richtige für dich. Ich habe sie in diesem Jahr auch ganz nebenbei gebacken, das war echt toll, da sie rucki-zucki gemacht sind. Meine Kids haben gesagt: "Mama, die sind voll lecker!" Und ja ... das soll was heißen, denn meine Kiddies sind wirklich die absoluten Feinschmecker, was die Weihnachtsbäckerei angeht. Also, nicht lang reden, sondern ran an die Schüsseln und loslegen. Viel Spaß dabei!

Zutaten

Für den Mürbeteig

  • 200g weiche Butter
  • 300g Mehl
  • 100g Zucker

Für die Nussfüllung

  • 200g flüssige Butter
  • 100g brauner Rohrzucker
  • 300g gemahlene Haselnüsse

Rezept

  1. Zuerst vermengst du alle Zutaten für den hellen Mürbeteig und rollst ihn zwischen zwei Lagen Backpapier oder Klarsichtfolie zu einem großen Rechteck aus (am besten so groß, wie dein Backblech ist).
  2. Dann vermengst du Zucker, Butter und gemahlene Nüsse miteinander und streichst diese Masse auf den ausgerollten Teig.
  3. Nun wickelst du ihn vorsichtig zu einer langen Rolle (dabei rollst du den Teig von der längeren Seite auf).
  4. Danach packst du die Rolle in Klarsichtfolie ein und legst sie zum Festwerden für eine Stunde in den Kühlschrank.
  5. Zwischenzeitlich heizt du den Backofen auf 160 Grad Umluft oder 170 Grad Ober- und Unterhitze vor.
  6. Dann holst du die Teigrolle aus dem Kühlschrank, schneidest jeweils ca. 0,5cm dicke Scheiben daraus und legst sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  7. Jetzt schiebst du sie auf die mittlere Schiene für 15 Minuten in den heißen Ofen.
  8. Sobald sie hellbraun gebacken sind, kannst du sie herausnehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen (Vorsicht!!! Die Plätzchen sind dann noch weich und dürfen erst bewegt werden, wenn sie vollständig ausgekühlt sind).
  9. Danach kannst du sie in Dosen aufbewahren oder zum Verschenken in Tütchen packen oder einfach direkt vernaschen.

Guten Appetit!


Superleckere Nussecken

Ein ganz kurzer Satz vorweg: Dies sind die besten Nussecken der Welt und das behaupte nicht nur ich! Schon als Kind habe ich sehr gern Nussecken gegessen und da dürfen die an Weihnachten natürlich auf meinem Plätzchenteller nicht fehlen. Allerdings bin ich dabei voll pingelig und finde, dass Nussecken, nicht gleich Nussecken sind! Hört sich komisch an, ist aber so ... obwohl sich die Rezepte meistens nicht großartig voneinander unterscheiden, verwende ich z.B. NIEMALS fertiggehackte Haselnüsse für den Belag, sondern zerkleinere sie nur ganz grob und lasse dabei auch schon mal die ein oder andere Nuss ganz. Das intensiviert den Nussgeschmack um einiges und deshalb sind meine Nussecken immer was gaaaaaaaanz besonderes! Du glaubst mir nicht? Na, dann probier´ sie doch mal, viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten

Für den Teig

  • 130g Butter
  • 130g Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Belag

  • 4EL Aprikosenmarmelade
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 P. Vanillinzucker
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 200g grob gehackte bis ganze Haselnüsse oder Wallnüsse
  • 4 EL Wasser

Für die Glasur

  • 200g Vollmilchschokolade oder Kuvertüre
  • 200g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
  • 20g Kokosfett

Rezept

  1. Zuerst schlägst du Butter und Zucker schaumig, dann fügst du die restlichen Zutaten hinzu und veknetest alles zu einem geschmeidigen Teig.
  2. Danach legst du ein Backblech mit Backpapier aus, streichst den Teig darauf und verteilst die Aprikosenmarmelade darüber.
  3. Jetzt heizt du den Backofen auf 170 Grad vor.
  4. Nun nimmst du einen Topf und erhitzt Butter, Zucker und Vanillinzucker und läßt es so lange kochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat (das dauert ungefähr 10 Minuten).
  5. VORSICHT: Komm nicht auf die Idee mit dem Finger davon zu kosten, da die Masse extrem heiß ist!!!
  6. Dann gibst du die gemahlenen und gehackten Nüsse und Wasser dazu.
  7. Wenn du die Masse gut vermischt hast, streichst du sie ebenfalls auf den Teig (über die Marmelade) und schiebst das Blech dann für 25 Minuten auf mittlere Schiene in den Ofen.
  8. Wenn die Teigplatte schön braun gebacken ist, nimmst du sie heraus und schneidest sie direkt in Dreiecke, danach läßt du sie auskühlen.
  9. Jetzt schmelzt du Schokolade mit Kokosfett im Wasserbad.
  10. Sobald sie flüssig ist tauchst du je drei Ecken der Nussteilchen in die Schokolade und läßt sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech oder Tablett abkühlen.
  11. Wenn die Schokolade fest geworden ist, kannst du die Nussecken servieren und genießen.
  12. Du kannst sie an einem kühlen Ort bis zu vier Wochen in einem Tupper verschließen und aufbewahren.

Guten Appetit!


Linzer Sternenkekse

Diese leckeren Kekse sind gefüllt mit Himbeer- und Aprikosengelee. Sie sind butterzart, schmecken safig und zergehen auf der Zunge. Die Zubereitung ist etwas aufwendiger, als bei normalen Ausstechplätzchen, da sie gefüllt werden. Aaaaabeeeeeeer, dieser kleine Aufwand lohnt sich auf jeden Fall! Schau´ dir mein Rezept an und viel Spaß beim Linzer Keksbacken!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 125g Puderzucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 350g Mehl
  • 250g Himbergelee oder Orangengelee

Rezept

  1. Zuerst verknetest du alle Zutaten (außer das Gelee) miteinander und formst den Teig zu einer Kugel, die du dann in Klarsichtfolie einwickelst und für 30 Minuten in den Kühlschrank legst.
  2. Danach holst du den Teig heraus und rollst ihn auf einer Arbeitsfläche dünn aus (ich rolle den Teig immer zwischen Folie statt auf Mehl aus, dann schmecken die Plätzchen einfach zarter und nicht staubig). 
  3. Nun heizt du den Backofen auf 160 Grad vor.
  4. Dann stichst du Sterne aus und legst sie auf auf mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  5. Die Hälfte der Sterne stichst du dann mit einem kleineren Stern aus und legst sie ebenfalls auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  6. Danach schiebst du sie für 10-12 Minuten den den Ofen.
  7. Wenn sie schön hellbraun gebacken sind nimmst du sie heraus und läßt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.
  8. Zwischenzeitlich gibt du das Gelee in einen Topf und erhitzt es darin.
  9. Sobald es flüssig ist nimmst du den Topf vom Herd, gibst einen Klecks vom Gelee auf jeden Stern und setzt dann die ausgestochene Sternenseite darauf.
  10. Nun läßt du sie nur noch trocknen und dann kannst du sie in Plätzchendosen packen oder auch direkt genießen.

Guten Appetit!


Zarte Butterkränzchen

Aus leckerem Spritzgebäckteig läßt sich so manches feine Plätzchen herstellen und es ist gar nicht schwierig sie zuzubereiten. Am schnellsten geht das natürlich mit einer Kitchenaid oder einem Fleischwolf. Diese Geräte haben meistens einen Spritzgebäckaufsatz, der dir die Arbeit im Handumdrehen abnimmt. Du kannst sie aber auch mit der Spritzgebäck-Handspritze fertigen, das ist gar kein Problem. Mit einem Spritzbeutel ist es dann doch schon ziemlich aufwendig, da du dazu viel Kraft benötigst, schließlich ist der Teig ja nicht flüssig und deshalb kann ich dir diese Technik nicht wirklich empfehlen. Du siehst, es gibt einige Arten, wie man leckeres Spritzgebäck  herstellen kann und wenn auch du jetzt in den Genuß kommen möchtest, dann back´ es einfach nach. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 250g Butter
  • 80g Puderzucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 3 Tropfen Rumaroma
  • 500g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200g Kuvertüre zum Garnieren
  • Streuseldeko

Rezept

  1. Aus allen Zutaten (außer Kuvertüre) stellst du den Teig her und verknetest alles gut miteinander.
  2. Dann formst du den Teig zu einer Kugel, rollst ihn in Klarsichtfolie ein und stellst ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  3. Am nächsten Tag nimmst du ihn heraus, schaltest den Backofen auf 170 Grad und gibst den Teig in einen Spritzgebäckaufsatz mit Sternentülle.
  4. Nun läßt du ihn druchlaufen und stichst ca. 4cm große Streifen ab, die du dann zu runden Kränzchen formst.
  5. Jetzt legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech un schiebst sie für 12-15 Minuten in den heißen Ofen.
  6. Wenn sie goldgelb gebacken sind, nimmst du sie heraus und läßt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.
  7. Dann gibst du die Kuvertüre in ein Wasserbad und läßt sie schmelzen.
  8. Sobald sie flüssig geworden ist, kannst du je eine Hälfte der Kränzchen darin eintauchen, mit Streusel verzieren und zum Trocknen auf ein Backpapier geben.
  9. Jetzt kannst du sie direkt verzehren oder in einer Plätzchendose aufbewahren. Gut verschlossen halten sie locker 4 Wochen.

Guten Appetit!


Vanillekipferln - der Klassiker

Dieser absolute Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen darf auf keinen Fall fehlen. Wichtig  dabei ist, dass du keinen Vanillinzucker verwendest, sondern wirklich richtige Vanille nimmst. Der Duft dieser Plätzchen ist einfach so verführerisch, dass man ihnen nicht widerstehen kann. Viel Spaß mit meinem Rezept!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 2 P. Bourbon Vanillezucker
  • 100g gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 250g Mehl
  • 2 Vanilleschoten
  • 100g feinster Zucker oder Puderzucker zum Wälzen

Rezept

  1. Alle Zutaten (bis auf die Vanilleschoten und dem restlichen Zucker) verknetest du zu einem glatten Teig.
  2. Diesen formst du zu einer Rolle, die du danach eingewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank legst.
  3. Dann heizt du den Backofen auf 175 Grad vor und schneidest ca. 1cm dicke Scheiben aus der Rolle, die du danach zu Kipferln formst.
  4. Diese legst du nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 12-15 Minuten in den heißen Ofen.
  5. Währenddessen kratzt du das Mark aus den Vanilleschoten und vermengst es mit dem Zucker/uderzucker.
  6. Dann holst du die Kipferln aus dem Ofen und wälzt sie (noch heiß) im Vanillegemisch.
  7. Danach kannst du sie auf einem Blech aubkühlen lassen und wenn sie richig ausgekühlt sind in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren (bis zu 4 Wochen).

Guten Appetit!


Verführerische Kokosmakronen

Das einfachste Rezept für traumhaftes Weihnachtsgebäck sind wohl diese leckeren Makronen. Eine total simple Angelegenheit, die meeeeeegaaaaaaalecker schmeckt! Ich backe sie seit vielen Jahren nach einem uralten Rezept meiner Mama nach und sie sind total fluffig und saftig. Du kannst sie auch supergut mit Mandeln oder Nüssen herstellen, die Machart ist immer die gleiche. Probier´s aus und viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 4 Eiweiß
  • 250g Zucker
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 300g Kokosraspeln
  • 40 Backoblaten

Rezept

  1. Zuerst heizt du den Backofen auf 160 Grad, nimmst du eine Schüssel und schlägst das Eiweiß mit Zitronensaft darin auf.
  2. Dabei gibst du nach und nach den Zucker zu.
  3. Jetzt rührst du solange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, der Eischnee glänzend wird und Streifen zieht.
  4. Dann hebst du die Kokosraspeln unter, gibst mit Hilfe von zwei Löffeln die Kokosmasse auf die Oblaten und stellst sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  5. Danach schiebst du sie für 25-30 Minuten in den Ofen.
  6. Achte darauf, dass sie nicht dunkel werden, sonst verringerst du einfach die Temperatur. 
  7. Dann kannst du sie herausnehmen und abkühlen lassen.
  8. Wenn sie vollständig ausgekühlt sind, gibt du sie in eine gut verschließbare Dose und bewahrst sie darin für mindestens 1 Woche auf, denn erst dann werden sie weich und schmecken zart.

Guten Appetit!


Feines Mandel-Spritzgebäck

Spritzgbäck kommt zu Weihnachten besonders gut an und mit Mandeln verfeinert schmeckt es wirklich sehr zart. Die Zubereitung ist nicht schwierig und du kannst es mit Schokolade und Zuckerstreuseln verfeinern oder einfach so genießen. Ich glaube, dass jeder Spritzgebäck liebt und du solltest auf jeden Fall mein Rezept ausprobieren. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 TL abgeriebene Orangenschale
  • 180g Mehl
  • 120g Speisestärke
  • 50g gemahlene Mandeln

Rezept

  1. Zuerst verknetest du alle Zutaten miteinander.
  2. Dann formst du den Teig zu einer Kugel, rollst ihn in Klarsichtfolie ein und stellst ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  3. Am nächsten Tag nimmst du ihn heraus, schaltest den Backofen auf 170 Grad und gibst den Teig in einen Spritzgebäckaufsatz.
  4. Nun läßt du ihn druchlaufen und stichst ca. 4cm große Streifen ab.
  5. Jetzt legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech un schiebst sie für 12-15 Minuten in den heißen Ofen.
  6. Wenn sie goldgelb gebacken sind, nimmst du sie heraus und läßt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.
  7. Jetzt kannst du sie direkt verzehren oder in einer Plätzchendose aufbewahren. Gut verschlossen halten sie locker 4 Wochen.

Guten Appetit!


Polenta Knusperecken

Hast du schon einmal aus Polenta-Grieß Weihnachtsplätzchen gebacken? Falls nicht, dann wird es aber allerhöchste Zeit. Diese leckeren Knusperecken sind ein wahrer Genuß und halten garantiert nicht lange auf dem Weihnachtsteller, denn hast du sie einmal probiert, kannst du nicht aufhören und futterst sie alle weg!!! Der Teig ist kinderleicht herzustellen und Erfahrungen im Backen benötigt man dazu auch nicht. Also, trau dich ruhig einmal, auch was Neues auszuprobieren und back´ sie nach. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 60g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Milch
  • 150g Polenta
  • 150g Mehl
  • 40g gemahlene Haselnüsse
  • 130g Orangenmarmelade
  • etwas Zucker zum Garnieren

Rezept

  1. Zuerst vermengst du alle Zutaten (außer die Marmelade) miteinander, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Diesen wickelst du in Folie ein und stellst ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  3. Nun heizt du den Backofen auf 180 Grad vor.
  4. Dann nimmst du den Teig aus dem Kühlschrank und rollst ihn zu einer großen Platte aus, die ca. 0,5cm dick ist.
  5. Mit dem Pizzarad oder einem scharfen Messer schneidest du jetzt vier Mal durch die Breite, dann durch die Länge und wieder diagonal, so dass viele kleine Dreiecke entstehen.
  6. Danach legst du sie einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie in den heißen Ofen.
  7. Sobald sie schön hellbraun gebacken sind kannst du sie herausnehmen.
  8. Dann gibst du die Orangenmarmelade in einen Topf und erhitzt sie.
  9. Jetzt bestreichst du die Knusperecken mit der flüssigen Marmelade und wälzt die Kanten einmal in Zucker.
  10. Wenn du möchtest, kannst du auch eine halbe Nuß als Garnitur in die Mitte setzen.
  11. Danach läßt du die Knusperecken richtig trocknen, erst dann gibst du sie in eine gut verschließbare Dose oder futterst sie direkt auf.

Guten Appetit!


Nürnberger Lebkuchen

Diese Lebkuchen sind eigentlich meine Lieblingslebkuchen. Sie sind saftig, nussig und mit Schokoguss ein wahrer Genuss. Der Teig ist ganz simple in der Herstellung. Am besten bereitet man ihn einen Tag vor dem Backen zu, weil er über Nacht kaltstehen sollte. Dann werden sie nur noch gebacken und mit Guss (das kann auch Zuckerguss sein) verziehrt. Wenn du Lebkuchen magst, dann kann ich dir diese sehr gut empfehlen. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 3 Eier
  • 250g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g gemahlene Wallnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1/2 TL Nelken
  • 1/2 TL Piment
  • 1 TL geriebene Orangenschale
  • 50g Schokostreusel
  • 50g Zitronat
  • 50g Orangeat
  • 40-50 Backoblaten
  • 200g Vollmilchkuvertüre
  • 30g Kokosfett

Rezept

  1. Als erstes nimmst du eine Schüssel und schlägst darin Eier, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse, danach fügst du alle weiteren Zutaten hinzu.
  2. Wenn die Masse gut vermengt ist, deckst du die Schüssel mit Klarsichtfolie ab und stellst sie für 24 Stunden in den Kühlschrank.
  3. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 160 Grad vor und setzt mithilfe von zwei Löffeln kleine Häufchen auf die Backoblaten.
  4. Diese stellst du dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie auf mittlere Schiene in den heißen Ofen.
  5. Nach 20-23 Minuten nimmst du sie heraus und läßt sie abkühlen.
  6. Währenddessen gibst du die Kuvertüre und Kokosfett ins Wasserbad und läßt alles schmelzen, dann tauchst du die Oberseite der Lebkuchen darin.
  7. Nun legst du sie zum Trocknen auf ein Blech oder Tablett und gibst bei Bedarf eine halbe Nuss darauf.
  8. Die Lebkuchen sollten erst nach einer Woche verzehrt werden, damit sie in der Ruhezeit durchziehen und schön weich werden können.
  9. Danach sind sie verschlossen und kühl gelagert bis zu 3 Wochen haltbar.

Guten Appetit!


Himmlische Spitzbübchen

Ähnlich, wie die Linzer Kekse, werden die Spitzbüblis oder Spitzbübchen hergestellt. Die Plätzchen werden zuerst ausgestochen, gebacken, gefüllt und dann zusammengesetzt. Das ist eigentlich auch schon alles. Ich muss sie zu jedem Weihnachtsfest backen, da geht einfach kein Weg dran vorbei. Vielleicht solltest du das auch tun denn sonst weißt du nicht, was dir da entgeht. Viel Spaß!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 125g Puderzucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 350g Mehl
  • 250g Himbergelee oder rotes Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben

Rezept

  1. Zuerst verknetest du alle Zutaten (außer das Gelee) miteinander und formst den Teig zu einer Kugel, die du dann in Klarsichtfolie einwickelst und für 30 Minuten in den Kühlschrank legst.
  2. Danach holst du den Teig heraus und rollst ihn auf einer Arbeitsfläche dünn aus (ich rolle den Teig immer zwischen Folie statt auf Mehl aus, dann schmecken die Plätzchen einfach zarter und nicht staubig).
  3. Nun heizt du den Backofen auf 160 Grad vor.
  4. Dann stichst du Kreise aus und legst sie auf auf mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  5. In die Hälfte der Kreise stichst du dann mit einem  Apfelausstecher mittig ein Loch und legst sie ebenfalls auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  6. Danach schiebst du sie für 10-12 Minuten den den Ofen.
  7. Wenn sie schön hellbraun gebacken sind nimmst du sie heraus und läßt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.
  8. Zwischenzeitlich gibt du das Gelee in einen Topf und erhitzt es darin.
  9. Sobald das Gelee flüssig ist, nimmst du den Topf vom Herd, gibst einen Klecks vom Gelee auf jeden Kreis und setzt dann die Kreise mit dem Loch in der MItte obendrauf.
  10. Nun streust du noch Puderzucker darüber und läßt sie vollständig auskühlen.
  11. Dann kannst du sie in Plätzchendosen aufbewahren (bis zu 4 Wochen) oder direkt genießen, verschenken oder heimlich allein auffuttern.

Guten Appetit!


Butterzarter Heidesand

Dieses butterzarte Weihnachtsgebäck kann wohl der untalentierteste Bäcker backen. Schnell, einfach und auf jeden Fall superlecker macht der Heidesand einen guten Eindruck auf jedem Plätzchenteller. Ich liebe sie totaaaaaaaaal! Selbst wenn du nicht viel Zeit für´s Weihnachtsbacken hast, könntest du dieses zarte Gebäck noch schnell zum Fest herstellen. Es ist echt kein großer Akt, dies zu tun ... schau´ auf´s Rezept. ... Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 80g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 50g Marzipan-Rohmasse
  • 200g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 Eigelb 
  • 100g Zucker zum Garnieren

Rezept

  • Zu Beginn vermengst du (bis auf Eigelb und Garnierzucker) alle Zutaten miteinander und formst den Teig zu einer ca. 3cm Durchmesser dicken Rolle.
  • Diese pinselst du dann mit Eigelb ein und wälzt sie in Zucker.
  • Danach wickelst du sie in Klarsichtfolie ein und stellst sie für 1 Stunde in den Kühlschrank.
  • Dann heizt du den Backofen auf 175 Grad vor.
  • Nun nimmst du die Teigrolle aus dem Kühlschrank und schneidst mit einem scharfen Messer ca. 1cm breite Scheiben daraus.
  • Diese legst du dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 15 Minuten in den heißen Ofen.
  • Wenn sie ganz hell gebacken sind, die Ränder leicht braun werden, kannst du sie herausnehmen und abkühlen lassen.
  • Wenn du sie nicht gleich verzehrst, kannst du sie in einem gut verschließbaren Tupper, bis zu 4 Wochen lagern.

Guten Appetit!


Traumhafte Christstollen-Muffins

Wenn dir das Stollenbacken zu aufwendig ist oder du ohne Hefe backen möchtest, dann sind diese sauleckeren Christstollen-Muffins genau das richtige für dich! Easy-peasy in der Zubereitung, eine richtig coole Alternative zum echten Stollen und obendrein ein wahrer Hingucker. Da schmeckst du Weihnachten und machst deine lieben glückllich, das kann ich dir garantieren. Na, was hält dich nun noch ab, sie nicht auszuprobieren? Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 175g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanilliezucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Christstollen-Gewürz
  • 100g Marzipan-Rohmasse
  • 50g gehackte Mandeln
  • 50g Orangeat
  • 50g Rosinen
  • 325g Mehl
  • 1 P. Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 50g flüssige Butter
  • 50-75 g Puderzucker
  • 12 rote Belegkirschen

Rezept

  1. Zuerst verrührst du alle Zutaten (bis auf flüssige Butter, Puderzucker und Belegkirschen) miteinander zu einer geschmeidigen Masse.
  2. Dann heizt du den Backofen auf 180 Grad vor und legst die Muffinförmchen mit Papier aus.
  3. Nun gibst du den Teig hinein und schiebst sie dann für 25-30 Minuten in den Ofen.
  4. Wenn du sie herausholst pinselst du sie (noch warm) mit der flüssigen Butter ein und wälzt sie im Puderzucker.
  5. Danach läßt du sie auskühlen und bewahrst sie am besten in einer großen, gut verschließbaren Dose auf (bis zu 3 Wochen halten die sich auf jeden Fall). 
  6. Nach einem Tag schmecken sind sie gut durchgezogen und können verzehrt werden.

Guten Appetit!


Schwarzwälder-Kirsch vom Blech

Weihnachten ohne einen leckeren Kuchen auf der Kaffeetafel geht ja mal gaaaar nicht, oder? Allerdings möchte man die Zeit auch einfach nur mit seinen Liebsten genießen und nicht stundenlang in der Küche stehen, um Torten zu backen. Aus dem Grund habe ich hier ein ganz tolles Rezept für dich, damit du an Weihnachten, EASY-PEASY OHNE STRESS, eine superleckere Torte auftischen kannst. Diese Schwarzwälder-Kirsch vom Blech kann sich nämlich durchaus mit ihrer großen Schwester, der richtigen Schwarzwälder-Kirschtorte, messen. Sie ist supersaftig, fluffig und geschmacklich ein echtes Highlight. Also, fackel nicht lang rum, sondern back´ sie einfach für das Fest nach. Viel Spaß dabei!

Zutaten

Für den Boden 

  • 5 Eier
  • 1,5 Tassen Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Tasse Öl
  • 1 P. Vanillepuddingpulver
  • 3 P. Schokoladenpuddingpulver
  • 1 P. Backpulver
  • 1 Glas Sauerkirschen

Für den Belag

  • 3-4 EL Kirschwasser
  • 600ml Schlagsahne 30%
  • 2 P. Vanillezucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 2 P. Sahnesteif

Für den Guss

  • Kirschsaft 
  • 30g Zucker
  • 1 P. roter Tortenguss
  • 30g Schokoraspeln

Rezept

  1. Zuerst heizt du den Backofen auf 180 Grad vor und gibst die Sauerkirschen zum Abtropfen in ein Sieb (den Saft fängst du dabei auf und stellst ihn beiseite).
  2. Dann rührst du mit einem Handrührgerät oder Küchenmaschine Eier,  Zucker und Zimt schaumig.
  3. Danach fügst du Öl, Puddingpulver und Backpulver zu und vermengst alles zu einem glatten Teig.
  4. Nun legst du ein tiefes Backblech mit Backpapier aus und streichst den Teig hinein.
  5. Dann drückst du ganz leicht die abgetropften Kirschen in den Teig und schiebst das Blech in den heißen Ofen.
  6. Nach 15 Minuten holst du den fertigen Boden heraus und läßt ihn abkühlen.
  7. Zwischenzeitlich schlägst du mit Vanillezucker, Extrakt und Sahnesteif die Sahne zu einer festen Creme (nicht zu lang, sonst gibt´s Butter)! 
  8. Danach träufelst du Kirschwasser auf den Tortenboden und verteilst gleichmäßig die Creme darauf.
  9. Jetzt erhitzt du den aufgefangenen Kirschsaft, fügst Zucker und Tortenguss hinzu und sobald er geliert, gießt du ihn über die Sahnecreme, streust einige Schokoraspeln darüber und stellst die Torte für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  10. Dann kannst du sie servieren und mit deinen Lieben zum Weihnachtskaffee genießen.

Guten Appetit!


Edle Mandelhörnchen


Selbstgemachte Mandelhörnchen gehören in meiner Weihnachtsbäckerei auf jeden Fall UNBEDINGT dazu. Der edle Geschmack von Mandeln,  Marzipan und etwas zarter Glasur, ist wahrhaftig eine Köstlichkeit. Die Herstellung ist nicht schwierig, mit etwas Fingerspitzengefühl kannst du ohne weiteres auch solche tollen Mandelhörnchen herstellen. In meinem Rezept zeige ich dir, wie sie gemacht werden. Viel Spaß dabei!

Zutaten

  • 1 Eiweiß L
  • 100g Puderzucker
  • 2 TL Zitronensaft (frisch)
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß L zum Einpinseln
  • 150g Mandelblättchen
  • 150g dunkle Kuchenglasur

Rezept


  1. Zuerst heizt du den Ofen auf 170 Grad vor (Ober-und Unterhitze).
  2. Danach siebst du den Puderzucker in eine Schüssel und gibst Eiweiß, Marzipan, gemahlene Mandeln und Zitronensaft dazu.
  3. Dann verknetest du die Zutaten mit einem Handmixer (Knethaken) zu einer geschmeidigen Masse.
  4. Jetzt gibst du das andere Eiweiß mit 2 EL Wasser in ein Schälchen und bröselst die Mandelblättchen in ein weiteres Schälchen.
  5. Danach nimmst du den Teig aus der Schüssel und rollst ihn auf einer Arbeitsfläche zu einer großen Rolle, die du dann in ca. 28 gleichgroße Scheiben schneidest.
  6. Diese formst du dann mit deinen Händen zu ca. 8cm langen Teigstreifen..
  7. Dann tunkst du jeweils einen Sreifen ins Eiweiß, danach in die Mandelblättchen, legst sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (dabei biegst du die Enden nach unten, damit die Hörnchenform entsteht) und schiebst sie für 10-12 Minuten in den heißen Ofen.
  8. Zwischenzeitlch läßt du die Kuchenglasur schmelzen und stellst sie danach zur Seite.
  9. Nun holst du die fertiggebackenen Mandelhörnchen aus dem Backofen und läßt sie 5 Minuten auskühlen.
  10. Zum Schluß tauchst du nur noch die Enden in die dickflüssige Glasur und legst sie dann wieder auf das Backpapier und läßt sie trocknen.
  11. Sobald die Galsur festgeworden ist, kannst du die Mandelhörnchen vorsichtig vom Papier lösen, dann genießen oder in einem gut verschließbaren Tupper bis zu 3 Wochen aufbewahren.

Guten Appetit!


Gefüllte Nougatherzchen

In diesem Jahr wollte ich eigentlich wieder mal leckere Nougatringe backen. Kurzerhand habe ich mich dann aber umentschieden und diese süßen Herzchen hergestellt. Der Teig ist mit Spekuatiusgewürz verfeinert und so schmecken sie so richtig schön weihnachtlich. Allein der Duft während des Backens war schon himmlisch. Probier´ sie doch auch einmal und viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten

Für den Teig

  • 75g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 150g Mehl
  • 1 TL Spekulatiusgewürz

Für den Belag

  • 150g Nougat
  • 50g Vollmilchschokolade oder Kuvertüre

Rezept

  1. Zuerst knetest du aus allen Zutaten einen Teig,  formst ihn zu einer Kugel, wickelst diese in Folie ein und legst sie für 1 Stunde in den Kühlschrank.
  2. Dann heizt du den Backofen auf 170 Grad Ober-und Unterhitze auf.
  3. Jetzt nimmst du den Teig aus dem Kühlschrank und rollst ihn 0,5cm dick aus (sollte der Teig kleben, dann gibst du eventuell etwas Mehl dazu).
  4. Nun stichst du ca. 20 große und 20 kleinere Herzen aus, legst diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie auf die mittlere Schiene in den Ofen.
  5. Nach 10 Minuten kannst du sie herausnehmen und auskühlen lassen.
  6. Währenddessen gibst du den Nougat ins Wasserbad, sobald er flüssig ist, nimmst du ihn heraus und füllst ihn in einen Spritz- oder Gefrierbeutel.
  7. Dann drehst du die großen Herzchen mit der unteren Seite nach oben, spritzt auf jedes einen Klecks Nougat und setzt danach die kleineren Herzen darauf.
  8. Sobald der Nougat fest wird, löst du im Wasserbad die Schokolade auf und füllst sie dann  in einen Spritzbeutel.
  9. Jetzt schneidest du eine winzige Ecke vom Beutel ab,  verzierst mit der Schokolade die Herzen und läßt sie vollständig trocknen.
  10. Danach kannst du sie servieren, genießen oder im fest verschließbaren Tupper bis zu 4 Wochen aufbewahren.

Guten Appetit!


Trink-Schokolade am Stiel

Heute ist der 2. Advent und draußen schneit´s wie verrückt ... ich kann´s nicht glauben ... Richtig dicke, fette Flocken fallen in Massen vom Himmel und die kahle Landschaft hinter meinem Haus verwandelt sich gerade in ein märchenhaftes Winterwonderland! Wie sehr ich diese Kulisse liebe, schließlich habe ich in 20 Jahren Spanien keinen Schnee gesehen (jedenfalls nicht an der Küste, an der ich gelebt habe). Um so mehr genieße ich gerade, wie Frau Holle ihre Betten ausschüttelt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich das Spektakel lieber von innen betrachte, als selbst mitten in der Kälte zu stehen. Ich bin ja so´ne schreckliche Frostbeule und dabei hat der Winter ja noch gar nicht richtig angefangen! 

Na egal, um der eisigen Kälte aber ein bißchen gegenzusteuern hab´ ich heute ´ne ganze Ladung TRINK-SCHOKOLADE am Stiel gemacht. Das geht echt fix, schmeckt superlecker und ist zu Weihnachten auch noch eine tolle Geschenkidee. Sie ist so variabel, so dass du aus nur einem Grundrezept, viele andere Geschmacksrichtungen zubereiten kannst. Entweder verwendest du nur Schokolade, oder du verfeinerst sie mit tollen weihnachtlichen Gewürzen, wie Kardamom, Sternanis oder Lebkuchen. Du kannst ihr natürlich auch einen ordentlichen Schuss verabreichen, indem du etwas Alkohol untermischst. Du siehst, Trink-Schokolade ist halt nicht einfach nur Trink-Schokolade, sondern eine wirklich tollle weihnachtliche Leckerei. Also, schau´ auf´s Rezept und leg los. Viel Spaß bei der Zubereitung!

Zutaten

  • 200g weiße Schokolade und/oder
  • 200g Vollmilchschokolade und/oder
  • 200g Zartbitterschokolade
  • 1/2 TL Gewürz deiner Wahl (z.B. Lebkuchen, Zimt, Vanille...)
  • 50ml brauner Rum oder Likör (nur für Erwachsene)
  • einige Mini-Marshmallows oder Zuckerstreusel

Rezept

  1. Zuerst entscheidest du, ob du weiße, Vollmilch, oder Zartbitterschokolade verwenden möchtest, oder ob du sogar alle nimmst.
  2. Dann löst du die Schokolade (getrennt) im Wasserbad auf.
  3. Sobald sie flüssig ist, gibst du (nur wenn du magst) ein Gewürz oder etwas Alkohol dazu und vermengst es darin.
  4. Danach gießt du die flüssige Schokolade in Schnapsgläser oder Silikon-Eisformen und gibst Marschmallows oder Zuckerstreusel darauf.
  5. Zum Schluß steckst du je einen Holzstiel in die etwas festgewordene Schokolade und stellst sie zum Auskühlen in den Kühlschrank.
  6. Sobald sie richtig getrocknet ist, kannst du sie vorsichtig aus den Gläsern lösen (halte sie dabei für ca. 3 Sekunden in ein Schälchen mit heißem Wasser, dann flutscht sie wie von selbst heraus).
  7. Nun kannst du sie in heiße Milch geben und trinken oder hübsch in Tütchen verpacken und verschenken.

Cheers!